ReisemotorräderModerne Tourenbikes müssen heute viele Kriterien erfüllen in Bezug auf den Fahrkomfort, den Windschutz, das Handling, den Sozia-Komfort oder auch der Kommunikation. Als Sinnbild für traditionelle Reisemotorräder gilt die Honda Gold Wing, die bis 2006 rund 15.000-mal in Deutschland verkauft wurde. Das Kultmotorrad machte als GL 1000 im Jahr 1975 Furore. Die Honda Gold Wing ist heute noch im Programm von Honda und ist als modernes Modell gegen Aufpreis mit Airbag und Navigationsgerät zu haben. Für viele Fans ist das Modell von Honda das Reisemotorrad schlechthin mit einem unübertroffenen Komfort. Zu den Kultmotorrädern im Touring-Segment gehört auch sicherlich die Harley-Davidson Electra Glide. Es gibt dieses besondere Reisemotorrad zum Beispiel heute als Modell Ultra Classic Electra Glide im typischen Harley-Look. Die Gold Wing und die Electra Glide sind in Bezug auf Langstreckenkomfort sicherlich einzigartig und bieten auch dem Beifahrer viel Komfort. Andere Wege geht man zum Beispiel beim Münchner Motorradhersteller BMW, wo man auf sportliche Gran-Turismo-Modelle setzt. Ein typisches Beispiel ist das Modell BMW K 1300 GT. BMW setzt bei dem Modell vor allem auf viel Komfort, einen durchzugsstarken Motor, ein präzises Fahrwerk und einen tiefen Schwerpunkt, der das Handling verbessert. Die Fahreigenschaften und die Handlings bei den modernen Reisemotorädern sind heute so, dass auch kleinere Menschen vor dem Gewicht keine Angst mehr haben müssen. Natürlich bieten auch die japanischen Motorradhersteller moderne Tourer in der Premium-Klasse an. Generell ist die Auswahl des richtigen Tourenbikes eine sehr individuelle Sache. Viele setzten zum Beispiel auf Reiseenduros wie die BMW BMW K 1200 RS oder die britische Alleskönnerin Triumph Tiger 900. Wer auch mal abseits der Straße auf Schotterpisten fahren will, ist mit den geländegängigen Enduros sehr gut bedient. Vor allem auch für Fernreisen oder Reisen ins nördliche Skandinavien sind die Reiseenduros meist die erste Wahl. Zum Thema Sicherheit spielen Faktoren wie ABS oder auch die integrierten Koffervorrichtungen eine wichtige Rolle. Gerade mit ABS können Stürze bei schlechtem Wetter vermieden werden. Wer den Schwerpunkt der Last besser verteilen will, kann zum Beispiel Gebäckrollen mittig am Heck befestigen und so die Last der Koffer an der Seite verringern. Menschen mit permanenten Rückenproblemen sollte vielleicht nicht das schwerste Reisemotorrad kaufen, um sich einen Hexenschuss zu ersparen. Sehr wichtig bei Reisemotorrädern sind auch die Ergonomie, der Bedienungskomfort und die Bordkommunikation. Bei einigen Modellen kann man zum Beispiel den Lenker oder Sitzhöhe einstellen, um die Ergonomie zu verbessern. Bordkommunikationssysteme mit drahtlosen Sprach- und Datenübermittlungssystemen gehören heute zu den normalen Zusatzausstattungen. Eingesetzt wird zum Beispiel die Bluetooth-Technologie bei der Datenkommunikation. Das Informationsmanagement ist heute bei den Modellen sehr ausgereift und man kann bei den Modellen bequem die Fahrzeugdaten abfragen. Genauso wichtig wie ein Top-Reisebike ist natürlich die funktionelle Motorradbegleitung. Unter anderem bieten die Hersteller sehr funktionelle und modische Motorradtextilien und Multifunktions-Motorradhelme an. |
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